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Mollweide

C - Programmierung mit Windows

Lernziele:

  • Das Grundgerüst eines C-Quellcodes verstehen
  • Einbinden von Bibliotheken
  • Ausgabefunktion
  • Schreiben, kompilieren und ausführen eines eigenen Programms
  • Der Umgang mit dev-C++

  • Dein Einstieg in die C -Programmierung

    Zunächst wird standardgemäß die Welt begrüßt. Das heißt es wird ein Hallo-Welt-Programm erstellt. An diesem Beispiel lässt sich auch der Vorgang des Kompilierens (das Übersetzen unseres Programms in eine vom Betriebssystem lesbare Sprache), sowie das Ausführen eines kompilierten Programms gut zeigen.
    Wer mit Windows programmieren möchte, sollte eine Entwicklungsumgebung benützen. Eine vielseitige und einfach zu bedienede Entwicklungsumgebung ist die freie und quelloffene Software dev-C++.
    Hier gehts zur Anleitung derr Installation und Einrichtung von dev-C++.

    Das erste Programm mit dev-Cpp

    Nachdem dev-C++ gestartet wurde, muss zunächst eine neue Quelldatei geöffnet werden. Hierzu benützt man entweder den shortcut strg + n oder öffnet die Quelldatei über das Menü Datei → Neu → Quelldatei, wie in Abb.1 dargestellt wird.


    Abb.1: Neue Quelldatei öffnen

    In dieser neuen Quelldatei soll nun das erste C-Programm, Hallo Welt!, geschrieben werden.


    Abb.2: Der Quellcode des Hallo Welt! Programms.

    Dazu tippe den Code aus Abbildung 2 sauber, dass heißt unter Beachtung aller Zeichen, ab. Die Formatierung (Struktur des Textes) spielt hierbei für das Programm keine Rolle, aber man sollte sich frühzeitig eine Struktur angewöhnen, um den Quellcode übersichtlich (auch für andere) zu gestallten. Aufgrund der kürze des Programms und des erhofften Lerneffekts, wird der Quellcode (der abzutippende Text) hier nicht kopierbereit zur Verfügung gestellt, bei den folgenden, umfangreicheren Programmen hingegen schon.
    Nun wird der geschrieben Programmcode als hallo.c gespeichert. Hierzu benützt man entweder den shortcut strg + alt + s, oder man wählt im Menü Datei → speichern unter. Beim speichern ist daruf zu achten, den Dateinamen ohne Endung einzutippen und die passende Endung auszuwählen (siehe Abb. 3) und der Übersicht halber einen passenden Ordner zu wählen, bzw anzulegen, um die Programme schnell wieder zu finden.


    Abb.3: Richtiges speichern.

    Anschliessend muss der Programmcode nur noch kompilert und ausgeführt werden. Auch hierfür stehen shortcut F11, oder das Menü Ausführen → Kompiliern und Ausführen zur Verfügung (Abb.4)


    Abb.4: Kompileren und ausführen.


    Abb.5: Kompileren und ausführen.

    Schaut das Ergebnis wie in der Abbildung 5 aus: Herzlichen Glückwunsch!
    ansonsten auf zur Fehlersuche im Quellcode! Nützliche Hinweise zur Fehlersuche werden von dev-C++ automatisch in der Kosnole ausgegeben, wenn das Kompilermenü auf Linker gestellt wird (siehe Abb.6)


    Abb.6: Kompileren und ausführen.

    Bei der Fehlerausgabe ist noch zu beachten, dass nicht alle Warnings automatisch zu echten Programmfehlern führen, Errors hingegen schon. In komplexeren Programmen lassen sich Warnings nur schwerlich vermeiden, da der Kompiler auch im korrekten Programmcode einfach nur auf mögliche Fehlerquellen hinweist.

    Anmerkungen zum C-Programm

    Der in Abbildung 2 dargestellte Programmcode wirkt zunächst vieleicht verwirrend. Daher soll der gesammte Code noch einmal chronologisch und detailiert aufgeschlüßelt werden.

    Element Bedeutung
    /* Kommentar */ Ein Kommentar ist für den Computer nutzlos. Es dient lediglich der Dokumentation.
    #include <stdio.h> include bindet die Headerdatei stdio.h ein. Im Header sind zusätzliche Funktionen definiert, hier das printf(), dass die Ausgabe auf der Konsole erzeugt.
    main(){
    }
    main ist die Bezeichnung der Hauptfunktion. Die leere Klammer zeigt, dass der Funktion in diesem Fall keine Parameter übergeben werden. Im Normalfall
    sollte die Hauptfunktion deklariert sein, z.B. als ganze Zahl: int main(), so dass das Betriebssytem weiss welchen Wert es erwartet. Die geschweiften
    Klammern öffnen und schließen die Hauptfunktion. Die Anordnung ist dem Betriebssyystem egal, sollte aber für den Benutzer übersichlich sein.
    printf("bla\n") Der printf()-Befehl erzeugt die Ausgabe von bla auf dem Terminal, \n steht für einen Sprung in die nächste Zeile.